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28.07.05 - kapital-markt intern 28.07.2005 (30/2005)


k-mi berichtet über Kurzanalyse von Rechtsanwalt Kaminski zur Weichkostenbelastung des DG Fonds 35.



Der Dreh mit den Weichkosten beim DG ANLAGE Fonds 35: In einer aktuellen Kurzanalyse untersucht RA Ulrich Kaminski/Bonn die Weichkostenbelastung des DG Fonds 35. Kaminski, Initiator der Anleger-Initiative 'www.fonds-dg.de', kommt zu dem Ergebnis, daß "die DG ANLAGE Gesellschaft wissentlich die richtige Höhe der Weichkosten verschleiert hat. Diese Täuschung erfolgte vor dem Hintergrund, daß sie befürchten mußte, daß jeder Anleger in Kenntnis der wahren Höhe von einer Zeichnung Abstand genommen hätte". Kaminski stützt sich bei seiner Analyse auch auf den 'k-mi'-Prospekt-Check 10/95 sowie unsere Korrespondenz mit der DG Anlage aus dem Jahr 1995, in der diese sich damit brüstete, daß "die Anforderungen an den Inhalt von Prospekten zu Angeboten über Kapitalanlagen des IdW nicht unbedingt Grundlage unserer Prospekte" sind (vgl. 'k-mi' 10/95). Dies hatte u. a. zur Konsequenz, daß der "Anleger daher nicht feststellen kann, welcher Anteil auf die reinen Baukosten einschließlich der Nebenkosten und welcher Anteil auf die Vergütung für die genannten Dienstleistungen entfällt", resümiert Kaminski in Übereinstimmung mit dem damaligen 'k-mi'-Prospekt-Check 10/95. Bezogen auf den Eigenkapitalanteil der Anleger "betragen die Weichkosten inkl. Agio sogar 33 Prozent", rechnet Kaminski vor. Im Verhältnis zu dem Gesamtinvestitionsaufwand ergeben sich 23 Prozent. In der Betriebsphase ab 1997 betragen nach der Analyse von Kaminski die laufenden Dienst¬lei¬stungs¬vergü¬tun¬gen "insgesamt 1.104 T EURO p. a., die bisher trotz der auf Grund der hohen Mietleerstände in dem Berliner Objekt kritischen wirtschaftlichen Situation des Fonds u. a. von der DZ Bank und DG ANLAGE Gesellschaft in voller Höhe abgerechnet und auch von dem Fonds gezahlt wurden". Die Anleger haben dagegen nur ca. ein Viertel der prospektierten Ausschüttungen erhalten. Weitere Informationen, auch hinsichtlich der künftigen Vorgehensweise der Anlegergemeinschaft angesichts der festgestellten Prospektmängel, finden DG Fonds-Anleger auf der Seite 'www.fonds-dg'.

Quelle: kapital-markt intern 28.07.2005 (30/2005)

 







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